< Das Lilo Service - Filmtheater wurde seit 1994 bereits 7 mal mit einem Preis ausgezeichnet.

zur Preisverleihung 2001
Stadt honoriert die "Lilo"-Leistungen 1999
zur Preisverleihung 1999
zur Preisverleihung 1998
zur Preisverleihung 1994
Lilo Service-Filmtheater Löningen
PRESSESTIMME
Münsterländische Tageszeitung, Januar 2001

"Zum siebten Mal Filmprogrammpreis für Löninger Lilo"

"Niedersachsens Kulturminister Oppermann überreicht Auszeichnung an Aenne Willen"

Löningen (ws) - Zum siebten Mal in Folge ist jetzt die Betreiberin der Löninger LiLo-Lichtspiele, Aenne Willen, für die Gestaltung "hervorragender Filmsonderprogramme und Programmreihen" ausgezeichnet worden.

Im Kino im Künstlerhaus in der Landeshauptstadt hat Niedersachsens Minister für Kultur und Wissenschaft, Thomas Oppermann, die "Jahresfilmprogrammpreise 99" übergeben.

Ausgezeichnet wurden in der Landeshauptstadt insgesamt 31 gewerbliche und nichtgewerbliche Kinos und Spielstellen. Willi Karow vom Kinobüro Niedersachsen lobte die vielen engagierten Kinobetreiber für Ihre Programmarbeit.

Gerade im Zeitalter der Multiplexe, in der viele Kinos ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, sei eine breite Programmvielfalt wichtig. Mit diesen Auszeichnungen wolle das Land die Kinokultur erhalten und fördern. In einem Flächenland wie Niedersachsen seien die Spielstellen ein wichtiger Kulturträger. Für die Betreiber bedeuteten die Preise eine Anerkennung ihrer Arbeit, die sich im Multiplex-Zeitalter nicht immer einfach gestalte.

Bei der Auswahl der Preisträger durch einen unabhängigen fünfköpfigen Beirat wird der Einsatz von deutschen und europäischen Filmen, Sonderveranstaltungen sowie Präsentation von Kinder- und Filmkunstfilmen bewertet unter Berücksichtigung der Zuschauerzahlen, der Lage des Kinos und der Konkurrenzsituation in der Bewertung zugrunde gelegt.

Im MT-Gespräch zeigte sich die engagierte Kinofrau hoch erfreut über den Preis. Sie wertete ihn und die Tatsache, dass sie die Auszeichnung zum siebten Mal in Folge erhalten habe, als Lohn für ihre Anstrengungen, ein gutes und anspruchsvolles Programm zu präsentieren.

Aus der Münsterländischen Tageszeitung vom Mittwoch, 10. Januar 2001

Ehrung mit Minister
Von links nach rechts:
LiLo Betreiberin Anna Willen mit Thomas Oppermann, Niedersachsens Minister für Kultur und Wissenschaft
 
PRESSESTIMME
Münsterländische Tageszeitung, November 1999

"Beitrag zum kulturellen Leben geleistet"

"Stadt honoriert die "LiLo" -Leistungen"

"Für den hervorragenden Beitrag der Löninger Lichtspiele zum kulturellen Leben in Löningen bedankte sich die Stadt Löningen mit einem Anerkennungsbetrag von 1500 Mark bei Anna Willen."

"Wir möchten uns bei Frau Willen für ihre hervorragende Arbeit im kulturellen Bereich der Stadt Löningen bedanken", erklärte Bürgermeister Herrmann Vorholt bei der Scheckübergabe"

"Mit einem anspruchsvollen Kinoprogramm hat sie sich mit Erfolg gegen die große Konkurrenz der Kinocenter behaupten können. Die Löninger Lichtspiele stellen in Löningen ein Kleinod adr und bieten auch der Jugend ein sinnvolles Freizeitangebot."

"Anna Willen versucht auch weiterhin ein anspruchsvolles Filmprogramm für alle Altersschichten anzubieten und geht dabei auch gerne auf die Wünsche der Kinogänger ein..."

Ehrung mit Bürgermeister und Stadtdirektor
Foto: Heinz Benken
Von links nach rechts:
Stadtdirektor Ferdinant Flebbe, Daniela Willen, Anna Willen und Bürgermeister Hermann Vorholt
 
PRESSESTIMMEN 1999

Löninger Li-Lo-Lichtspiele ausgezeichnet

"Kinos sind bei uns wichtige Kulturträger"

Zum wiederholten Male ist jetzt Anna Willen, Betreiberin der Li-Lo-Lichtspiele in Löningen, für die Gestaltung und Präsentation hervorragender Filmsonderprogramme ausgezeichnet worden.

Auf einer Festveranstaltung in Wilhelmshaven hat Niedersachsen Minister für Kultur und Wissenschaft, Thomas Oppermann, die Jahres-Filmprogrammpreise für 1998 übergeben.

...

"Wir wollen mit diesen Auszeichnungen die Kinokultur in unserem Land erhalten und fördern", erklärte der Minister ...

Anna Willen

Minister Thomas Oppermann und Anna Willen bei der Preisübergabe
 
PRESSESTIMMEN 1998
Von Klaus Dieckmann, Ems-Zeitung, Dezember 1998

Kinomacherin Anna Willen ist zum fünften Mal in Folge für die Gestaltung "hervorragender Filmsonderprogramme" ausgezeichnet worden. Die Verleihung fand am 17.12.1998 statt.

"Wenn schon Verzicht auf Urlaub, dann wenigstens gute Filme gönnen"

Zum fünften Mal in Folge Programmpreis für das „Lilo"-Servicekino

„Wenn ich schon auf den Urlaub verzichten muß, möchte ich mir wenigstens gute Filme gönnen", setzt Anna Willen Prioritäten. Mit ganzem Herzen hat sich die Löningerin dem Kino verschrieben. „Das Programm ist mein Hobby", sagt die Inhaberin des "Lilo" Lichtspieltheaters in der Hasestadt. Und daß Frau Willen den Kinogängern ein anspruchsvolles Fimprogramm bietet, bescheinigte ihr jetzt zum fünften Mal in Folge das „Kinobüro Niedersachsen"

Ausgezeichnet wulde das „„Lilo"-Servicekino mit dem niedersächsischen Jahresfilmprogrammpreis für die Gestaltung „hervorragender Filmsonderprogramme und Programmreihen. Den mit 3000 DM dotierten Preis nahm Frau Willen im Rahmen einer Feierstunde mit Staatssekretär Dr. Uwe Reinhardt aus dem niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur im „Filmhof" in Hoya entgegen. Landesweit erhielten 31 Kinos und Spielstellen eine Anerkennung. An die Preisträger wurden Prämien mit einer Gesamtsumme in Höhe von 100.000 DM ausgeschüttet.

Die seit 1994 alljährlich erfolgte Anerkennung für das „LiLo" wertet Frau Willen als Ermutigung, den Besuchern jedes Jahr aufs neue ein gutes Programm zu bieten. Manch „schöner Film", den die Löninger Kinobetreiberin aus dem breiten Spektrum des Angebots in ihr Haus geholt findet leider nicht die erhoffte Resonanz, verweist sie auf gerademal ein Dutzend Besucher in einzelnen Vorstellungen.

Lohn des bemerkenswerten Einsatzes sind denn auch schon mal Premieren oder Besuche von Leinwandstars, die sich ansonsten nicht in die Kinoprovinz verirren.

Seit 1963 ist Anna Willen bereits im Kinogeschäft. Zunächst führte sie das „Lilo" gemeinsam mit ihrem Mann, seit dessen Tod im Jahr 1982 führt sie allein Regie im Löninger Lichtspieltheater. Neuen Entwicklungen wurde Frau Willen unter anderem mit dem Umbau zum Servicekino gerecht, doch vor allem überzeugte das „LiLo" durch die Qualität der gebotenen Streifen.

Bei der Preisverleihung in Hoya hob Karl-Heinz Meyer vom Vorstand des Vereins "Kinobüro Niedersachsen" die besonderen Anstrengungen hervor, die die „kleinen Lichtspielhäuser" leisten müßten, um neben den sogenannter „Multiplexen" bestehen zu können, Meier forderte eine verstärkte öffentliche Förderung dieser Kinos, um Standorte -vor allem auch in ländlichen Räumen - zu sichern und „filmkulturelle Vielfalt" zu erhalten.
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Cloppenburger Wochenblatt vom 30.12.98

"Lilo" Filmtheater in Löningen erhält Förderpreis

Liebe zum besonderen Film

Im Dezember dieses Jahres hat der Staatssekretär für Wissenschaft und Kultur Dr. Uwe Reinhardt die Jahresfilmprogrammpreise 1997 im Filmhof in Hoya vergeben.

Nicht gewerbliche und gewerbliche Filmtheater, die ihr Programm nicht nur auf Quoten und Kassenschlager ausrichten, sondern ein anderes Programm mit besonderen Filmen und Programmreihen gestalten, waren mit Prämien, die in drei Kategorien vergeben wurden, nominiert.

In der Kategorie für einzelne hervorragende Filmsonderprogramme und Programmreihen erhielt neben 14 anderen Preisträgern das „LiLo Service-Kino" in Löningen eine Auszeichnung.

Inhaberin Anna Willen kann sich über eine Prämie von 3000 Mark freuen.

Für solche Filmhäuser ist es schwer sich in einer Welt der Multikomplexe zu behaupten.

Ein Schwerpunkt der niedersächsischen Filmförderung sei daher der Erhalt und die Sicherung der 'Kinostandorte gerade im ländlichen Bfllich, betont Staatssekretär Reilhardt.

Da es sich um einen Förderpreis handelt, sind die ausgezeichneten Kinos verpflichtet das Geld in das Kino zu investieren. Insgesamt wurden .34 Kinos und Spielsstellen ausgezeichnet. Die Hamburger Sängerin Karin Kasar, bekannt aus dem Schmidt-Theater, und der freie Redakteur Hans Zippert sorgten für ein passendes Rahmenprogramm.

 
Preisverleihung
Ministerin Helga Schuchardt und Anna Willen bei der Preisübergabe
PRESSESTIMMEN 1994
Münsterländische Tageszeitung vom 30.09.94

Lichtspiele Löningen werden für das gute Filmprogramm ausgezeichnet

Engagiertes Kino: Das ist Ministerin Helga Schuchardt eine Ehrung wert

Für das gute Filmprogramm im vergangenen Jahr werden heute die Lichtspiele Löningen (LiLo) vom niedersächsischen Wissenschafts- und Kulturministerium ausgezeichnet. Anna Willen, Leiterin des Kinos, nimmt den Preis im Rahmen einer kleinen Feier in Quernheim von der Ministerin Helga Schuchardt persönlich entgegen. Mit der Ehrung ist eine Finanzspritze von 5000 Mark verbunden, die dem LiLo zugute kommen sollen.

Der Filmprogrammpreis wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Das zuständige Ministerium stellt dafür 200000 Mark zur Verfügung. Insgesamt 41 Spielorte, von kleinen Filmclubs einzelner Volkshochschulen bis zu ausgereiften Programmkinos werden ausgezeichnet. Anna Willen wird für ihr besonderes Engagement geehrt, abwechslungsreiches und anspruchsvolles Kino anzubieten. Dabei zählt für die Jury vor allem das regelmäßige Kinder- und Jugendprogramm und die Auswahl im Sommerfestival.

Die Jury weiß, wovon sie spricht. Die Empfehlungen für die Preisträger gibt das niedersächsische Kinobüro, ein Zusammenschluß von Filmenthusiasten und Kinobetreibem. „Ausschlaggebend für einen Preis ist auch das Umfeld des Kinos. Also: handelt es sich um einen ländlichen Bereich wie Löningen, wissen wir das Engagement besonders Zuschätzen", erklärt Thorben Scheller, Geschäftsführer des Kinobüros und Mitglied der Auswahljury, „gerade Kinos in Kleinstädten haben es bei der Programmgestaltung heute sehr schwer."

Die aktuellen Großproduktionen werden zunächst in den Ballungszentren gestartet und kommen erst nach einigen Wochen in Kleinstädte wie Löningen. Doch dann sind sie oft auch uninteressant. Anna Willen versucht seit Jahren durch Filme verschiedener Genres ein abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen. Da werden dann auch Filme gezeigt, die bei der regulären Programmgestaltung in der Regel außen vor bleiben, weil es nur wenige Kopien gibt. Ein Umstand, der beim Kinobüro Anklang fand. Scheller: „Da kommt es dann auch vor, daß beispielsweise Literaturfilme hier in nur wenigen Tagen Spielzeit viel mehr Besucher haben als in Großstädten während einer ganzen Woche."

Der Filmprogrammpreis würdigt den Kinoort Löningen, in dem es jetzt eine 60 jährige Tradition gibt. 1934 eröffnete die Familie Willen die „Handelshof Lichtspiele". Das LiLo wurde 1959 eingeweiht, zu einer Zeit, als das große Kinosterben bereits einsetzte. Als Ausdruck eines neuen Booms wurde das LiLo 1987 zu einem Service-Kino umgebaut, im vergangenen Jahr erhielt das Kino mehr Komfort durch neue Polstersessel.

 

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